JBL ProCristal UV-C Wasserklärer

Ein s.g. UV-Wasserklarer ist ein sehr hilfreiches Gerät für die Aquaristik oder den Gartenteich. Der UV-Wasserklarer wird in den Filterkreislauf des Aquariums oder Gartenteiches integriert oder mit einer separaten Pumpe betrieben. Dabei wird das Wasser am Brenner des UV-Gerätes vorbeigeführt und mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Algensporen (grünes Wasser), Bakterien, Krankheitserreger und Keime werden sicher abgetötet. Das Ganze geschieht ohne Chemie! Nützliche Bakterien, die im Aquariumbodengrund oder auf dem Filtersubstrat des Filters siedeln, werden dabei nicht beeinträchtigt. Ein UV-C Klärer kann ebenfalls sehr hilfreich bei der Zucht von Fischen sein. Der Keimgehalt des Wassers wird reduziert, dadurch werden Verpilzungen am Gelege und Schädigungen der Jungfische vermindert.

Die neuen JBL Wasserklärer sind die konsequente Weiterentwicklung der bisherigen UV-Klärer Modelle von JBL (AquaCristal). Die neuen JBL ProCristal UV Klärer sind in vielen Punkten verbessert worden. Ganz wesentlich ist jedoch die neuartige Konstruktion des Gehäuses. Dieses bekommt nun keine UV-Strahlung mehr ab, da der Brenner in einer Glasröhre mit einer Edelstahlfolie als Reflektor untergebracht wurde. Dies schützt nicht nur das Gehäuse, kein Kunststoff ist auf Dauer UV-stabil, es erhöht auch die Leistung um 50% gegenüber dem Vorgängermodell.

JBL UV-C Wasserklärer

Weitere Neuerungen sind ein automatisches Abschalten des Brenners beim Öffnen des Gehäuses, universelle Schlauchtüllen und die Möglichkeit das UV-Gerät direkt in eine PVC-Verrohrung zu integrieren. Die Anschlüsse der Wasserklärer haben 1 1/2″ Außengewinde. Mit den JBL QuickConnect ist es möglich, mehrere Geräte zu einer leistungsstärkeren Einheit zusammen zu schließen. Alle Wasserklärer haben nun ein elektronisches Vorschaltgerät. Die beiden größeren Modelle mit 28 Watt bzw. 36 Watt werden mit einem längeren Freiland-Kabel geliefert. Dies macht die Geräte tauglich für den Gartenteich.

Sommerhitze und Aquarium

Fast jeder Aquarianer kennt das Problem: in heißen Sommermonaten steigt die Wasser-Temperatur im Aquarium bedrohlich an. Nicht nur die Fische und Pflanzen haben mit der ungewohnt hohen Temperatur zu kämpfen, auch die Belastung des Wassers steigt und damit die Gefahr von unerwünschtem Algenwuchs.

Bei der Wahl des Standortes kann man schon einiges dazu beitragen, indem man das Aqaurium nicht gerade so aufstellt, das es in der prallen Sonne steht. Zudem kann man mit Jalousien das Zimmer angenehm kühl halten. Troztdem reicht das alles nicht mehr aus, wenn sich die Hitze im Haus ausgebreitet hat.

Das Wasser im Aquarium zu kühlen kann auf verschiedene Arten geschehen. Eine sehr einfache Methode ist der Wasserwechsel mit entsprechend kälterem Wasser. Dieser Effekt hält leider nicht sehr lange an und man sollte auch vermeiden eiskaltes Wasser in das Aqaurium zu geben. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz eines speziellen Kühlaggregates zu Aquarien. Diese gibt es in verschiedenen Leistungsstufen. Leider sind diese recht teuer. Zum einen in der Anschaffung, aber auch im Unterhalt. Der Strombverbrauch ist relativ hoch. Für große Aquarien oder Aquarien mit empfindlichen Fischen, ist eine Kühlaggregat sicher die beste Wahl. Für kleinere Aquarien und die herkömmlichen Gesellschaftsbecken ist die Verwendung eines Kühlventilators eine kostengünstige und effektive Methode.

Aquarium-Kühlventilator

Kühlventilatoren oder auch Kühlgebläse oder Aquarienlüfter werden einfach mittels Klemmschrauben am Beckenrand befestigt und können in der Neigung verstellt werden. Es gibt diese Geräte üblicherweise mit 2, 4 und 6 Ventilatoren. Über ein Netzteil mit Sicherheitskleinspannung werden diese mit Strom versorgt. Der Stromverbauch ist gering. Meist handelt es sich um kugelgelagerte Lüftermortoren aus dem Computerbereich.

JBL Cooler Aquariengebläse

Die Aquarienlüfter funktionieren nach dem Prinzip der Verdunstungskälte. Wenn Wasser verdunstet, entsteht Kälte. Der von den Ventilatoren erzeugte Luftstrom über der Wasseroberfläche lässt das Wasser verdunsten und kühlt somit das Wasser im Becken ab. Je nach Beckengröße und Wassertemperatur, sowie Anzahl der Ventilatoren, ist eine Abkühlung des Aquarienwassers um bis zu 4°C möglich. Das verdunstete Wasser muss wieder nachgefüllt werden. Man sollte dazu enthärtetes Wasser oder Regenwasser nutzen, da bei der Verdunstung nur das Wasser verdunstet. Die gelösten Salze und Härtebildner bleiben im Wasser.

Tipps zur Neueinrichtung

Oft passiert es Neuanfängern, dass wichtige Dinge bei der Neuanschaffung eines Aquariums nicht berücksichtigt werden. Im Ladengeschäft wird oft nicht auf die richtige Beratung geachtet und außerdem will man ja sehr schnell ein schönes Aquarium im Wohnzimmer stehen haben und sich an der Unterwassserwelt erfreuen. Aber man muss schon ein bisschen Geduld haben und einige wichtige Dinge beachten.

mp Eck-Aqaurium

Zuerst ist es wichtig, sich Gedanken über den Standort des Aqauriums zu machen. Dieser sollte nicht direkt am Fenster sein, denn einfallendes Sonnenlicht kann das Algenwachstum fördern. Außerdem sollte der Untergrund tragfähig genug sein, denn ein eingerichtetes Becken mit allem Zubehör und Wasser kann schon mal 500 kg oder mehr auf die Waage bringen. Nicht zuletzt sollte eine entsprechende Versicherung vorhanden sein, denn gerade in einer Mietwohnung und wenn man weiter oben wohnt, kann sehr schnell ein erheblicher und teuerer Schaden durch auslaufendes Wasser entstehen.

Hat man den richtigen Standort gefunden und sich für die passende Größe des Aquariums entschieden, kann nach dem Kauf mit der Einrichtung begonnen werden. Übrigens, je größer ein Becken, desto stabiler ist es. Das liegt einfach daran, dass die größere Wassermenge viel langsamer auf biologische Änderungen reagiert, als eine Kleinere. Das neue Aquarium sollte zunächst komplett eingerichtet werden, mit Bodengrund, Pflanzen und allen Dekorationsgegenständen, wie Wurzeln und Steinen. Man kann als Bodengrund Sand oder Kies verwenden. Allerdings sollte der Kies nicht scharfkantig sein, damit sich grundelnde Welse nicht verletzen. Pflanzen sollten ausreichend vorhanden sein, denn diese sorgen für genügend Sauerstoff für die Fische. Die Pflanzen nutzen das CO2, welches die Fische ausatmen, als Nährstoff. Außerdem entziehen gut wachsende Pflanzen Algen im Aquarium die Nahrungsgrundlage. Es ist daher zu Beginn besonders wichtig auch schnellwachsende Pflanzenarten einzusetzen, damit ein eventueller Algenwuchs gar nicht erst überhand nimmt.

Ist alles soweit vorbereitet, kann man das Wasser einfüllen und die Technik in Betrieb nehmen. Allerdings dürfen noch keine Fische eingesetzt werden. Der Filter, der Heizer und auch das Licht können schon angeschlossen werden. Das Licht sollte im Wechsel von 12 Stunden angeschaltet werden. Am besten geht das mit einer Zeitschaltuhr. Nachdem das Aquarium so einige Tage eingerichtet läuft, sollte man den Nitritwert (NO2) regelmäßig, etwas einmal täglich messen. Erst wenn kein Nitrit mehr messbar ist, können die ersten Fische eingesetzt werden. Wichtig ist dann jedoch auch, nicht auf einmal den ganzen, geplanten Fischbesatz einzusetzen, sondern nach und nach zu erhöhen.

Solange noch Nitrit messbar ist, ist im Filter noch keine ausreichende Bakterienflora vorhanden, die das Aquariumwasser biologisch reinigen. Man spricht auch vom s.g. Nitritpeak. Nitrit ist für Fische sehr giftig, auch in sehr kleinen Konzentrationen. Oft hilft bei der Einrichtungsphase auch ein Bakterienstarter, der konzentrierte Bakterienlösungen enthält. Ebenso kann man eine winzige Menge Futter in das Aquarium ohne Fische geben, um den Bakterienhaushalt anzuregen.

Durchlüfterpumpe notwendig ?

Viele Anfänger stellen sich die Frage, ist eine Belüftung des Aquariums mittels einer Durchlüfterpumpe (oder auch Membranpumpe genannt) wirklich notwendig ? Die Antwort ist nein, zumindest nicht in einem Aquarium, welches “normal” eingerichtet und besetzt ist. Mit normal sei hier gemeint, dass der Fischbesatz nicht zu hoch ist und das Becken ausreichend mit Pflanzen versehen ist. Die Wasserpflanzen sorgen für genügend Sauerstoff im Becken, so dass eine zusätzliche Belüftung im Normalfall nicht notwendig ist. Im Gegenteil, diese zusätzliche Belüftung hätte in diesem Fall sogar Nachteile, denn dadurch würde CO² aus dem Wasser ausgetrieben. CO² - Kohlendioxid- ist jedoch ein Hauptnährstoff für Pflanzen, auch Wasserpflanzen, und somit für ein optimales Gedeihen der Pflanzen unerläßlich. Meist ist in einem Aquarium sowieso schon ein Mangel an CO² vorhanden, der dann durch das Belüften noch verstärkt werden würde. Im übrigen würde der größte Teil der in das Wasser gepumpten Luft ungelöst einfach an die Oberfläche “blubbern”.

Es gibt also keinen vernünftigen Grund ein herkömmliches Aquarium mit einer Durchlüfterpumpe und einem Ausströmerstein zu versehen. Sollte ein akuter Sauerstoffmangel vorliegen, ein eindeutiges Zeichen dafür ist, wenn die Fische an der Oberfläche hängen und nach Luft schnappen, ist der Einsatz eines Odxydators weitaus sinnvoller. Da dieser dem Wasser sofort reinen Sauerstoff, zum größten Teil bereits in gelöster Form, zuführt. Und das eben ohne den schädlichen Effekt der CO²-Austreibung.

Duchlüfterpumpen haben aber dennoch einen Sinn, nämlich zum Betrieb von Filtern, Eiweißabschäumern usw. Aber auch bei unbepflanzen Becken oder zu Zuchtzwecken sind die kleinen Pumpen nützliche Helfer.

Bodenheizung (und) oder Heizstab ?

Sehr oft hört man diese Frage: Bodenheizung oder Heizstab, was ist besser ? Die Antwort ist einfach: beides. Es macht keinen Sinn ein herkömmliches, bepflanztes Aquarium mit einer Bodenheizung als alleiniger Heizquelle zu betreiben. Der einzige Vorteil dabei wäre, dass man den Heizstab nicht mehr sieht. Zugegeben, ein Heizstab ist nicht gerade ein Blickfang im Aquarium. Er lässt sich jedoch mit etwas Geschick gut verbergen. Eine gute Möglichkeit dazu wäre z.B. ein paar Vallisnerien oder eine andere hoch wachsende Pflanzenart davor zu pflanzen.

herkömmlicher Heizstab

Die Nachteile der alleinigen Heizquelle Bodenheizung liegen auf der Hand. In einem gut eingefahrenem Aquarium wirkt der Bodengrund wie ein Filter. Im Bodengrund siedeln eine Unmenge nützlicher Bakterien, die das Wasser von Schadstoffen befreien. Setzt man nun eine starke Bodenheizung ein, wird der Bodengrund zu stark erhitzt. Wichtig ist eine geringe Temperaturdifferenz zwischen Bodengrund und Wasser. Hier ist eine etwa 2-3 °C höhere Temperatur im Bodengrund gegenüber dem Wasser darüber völlig ausreichend. Auch die Wasserpflanzen lieben diese “warmen Füße” und danken dies mit gutem und prächtigem Wuchs, was sich wiederum positiv auf das gesamte Wassermilieu auswirkt.

Bodenheizkabel

Der Heizstab sollte also nicht durch eine Bodenheizung ersetzt werden. Wenn man den Heizstab nicht mehr im Becken sehen möchte, sollte man zu einem Thermofilter (Außenfilter mit integrierter Heizung) greifen. Ansonsten, den Heizstab im Aquarium belassen und die Bodenheizung als zusätzliche Heizquelle mit geringer Leistung einsetzen. Hier ist für ein Aquarium mit ca. 300 Liter Inhalt eine Bodenheizung von 50-100 Watt ausreichend. Ist die Bodenheizung von geringer Leistung, kann diese im Dauerbetrieb betrieben werden und muss nicht über eine separate Regelung verfügen.

TEPOR-Steuergerät

Es gibt auch spezielle Steuergeräte, die das Zusammenspiel zwischen Heizstab und Bodenheizung perfekt steuern und beide Geräte bei Bedarf an- und abschalten. Das TEPOR -System besteht aus einer Bodenheizung und dem Steuergerät, an welchem der Heizstab angeschlossen wird. Temperaturfühler messen ständig die Temperatur im Bodengrund und im Wasser und sorgen zum Einen für die gewünschte Wassertemperatur und zum Anderen für die biologisch wichtige Differenztemperatur im Bodengrund.

endlich wieder da -REDOXIN

Viele Aquarianer kennen REDOXIN als sehr wirkungsvolles Mittel gegen unerwünschten Algenwuchs im Süßwasser-Aquarium. Insbesondere bei hartnäckigen Bart- und Pinselalgen wurden mit REDOXIN sehr gute Erfolge erzielt.

Ende 2006 musste der Hersteller Aqua-Technic die Produktion von REDOXIN auf Grund des neuen Biozidgesetzes nach 28 Jahren einstellen. Dieses Biozidgesetz sagt unter anderem aus, dass jeder Wirkstoff ein s.g. Dosier benötigt. Ein solches Dosier, was immerhin etwa 125000 EUR kostet, konnte der Hersteller des Wirkstoffs im Ausland jedoch nicht erbringen. Dies hatte eben zur Folge, dass REDOXIN vom Markt verschwand.

null

Seit Sommer 2007 gibt es jedoch ein neues REDOXIN. Es nennt sich nun REDOXIN Plus ! und wirkt sehr gut bei Algen, die sich per Sporen vermehren (Bart- und Pinselalgen). Es kann aber auch zur Vernichtung von Blaualgen verwendet werden. Allerdings dauert die Behandlung hier etwas länger. REDOXIN PLUS ! enthält weder Monolinuron, noch Kupfersulfat und ist daher nicht wassergefärdend.

Wer füttert meine Fische?

Sommerzeit - Urlaubszeit, doch wie versorge ich meine Fische?

Wer keine Überraschungen erleben will sollte das Füttern lieber keinen Nichtaquarianer überlassen, da diese es meist zu gut mit dem Futter meinen. Schlechte Wasserqualität oder sogar tote Fische können die Folge sein.
In dieser Zeit können Futterautomaten den Job übernehmen. Die Geräte gibt es in verschieden Ausführungen, mit Vorratskammer oder mit Futterschalen, eine oder mehrere Fütterungszeiten. Alle sollten nur mit Trockenfutter (Flocken, Tabletten, Granulat etc.) befüllt werden.

Der Aufstellungsort muß so gewählt werden das Futter ungehindert auf das Wasser fallen kann, der Futterautomat aber selbst nicht. Der Automat muß zudem vor Wasserspritzern durch Filterauslauf o.ä. geschützt werden.
Um ein unnötiges Verdampfen des Wassers zu verhindern sollte das “Futterloch” in die Aquarienabdeckung geschnitten werden.
Wer seine Abdeckung nicht zerschneiden will, dem empfehle ich eine Zweitabdeckung. Im Bastelbedarf und Baumarkt gibt es dünne PU-Hartschaumplatten in verschieden Größen und Farben die mit dem Cuttermesser geschnitten werden können. Die Orginalabdeckung einfach auf die Platte auflegen, anzeichnen, ausschneiden und das Loch für den Futterautomat nicht vergessen.

Den Futterautomat schon vor der Abwesenheit testen um sicherzustellen, das Futtermenge und der Vorrat für die Fütterungsdauer ausreichen.

Juwel-Aquarium mit T5-Lampen

Sehr viele Aquarianer haben ein Juwel-Aquarium zu Hause stehen. Bisher war mit Außnahme einer teueren Nachrüstlampe eines Fremdherstellers keine moderne T5-Beleuchtungstechnik für die Juwel-Aquarien verfügbar. Ab Sommer 2007 rüstet nun der Hersteller Juwel-Aquarium nahezu alle seiner Aquarien-Kombinationen serienmäßig mit T5-Technik aus. So sind ab Juli 2007 alle Modelle der Baureihen Rio, Vision, Trigon und Lido sowie die Abdeckungen Multilux mit dieser Beleuchtungstechnik ausgestattet.

Juwel T5-Lichttechnik Juwel Trigon 350, dunkelbraun

Während andere Hersteller jedoch auf die marktüblichen Leuchtstofflampen zurückgreifen, geht Juwel einen Schritt weiter und fertigt seine Leuchten und Lampen in speziellen Längen und Wattstärken an. Was auf den ersten Blick als ein großer Vorteil erscheint, man hat nahezu die gesamte Fläche des Beckens optimal ausgeleuchtet, ist auf den zweiten Blick zumindest dann problematisch, wenn man bisher die Röhren anderer Hersteller favorisierte. Das Problem ist nämlich, Röhren anderer Hersteller passen auf Grund der anderen Baulängen und Wattzahlen nicht mehr in die Juwel Lampen. Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluß über die verschiedenen Baulängen der einzelnen Röhren im Vergleich zum Standard.

Wattzahlen T5 Röhren Juwel T5 Röhren Standard
24 Watt 438 mm 550 mm
28 Watt 590 mm
35 Watt 742 mm
45 Watt 895 mm
54 Watt 1047 mm 1150 mm
54 Watt 1200 mm 1150 mm

Die Juwel-Leuchtstoffröhren werden speziell für die Aquaristik in 5 verschiedenen Versionen für alle Wattzahlen angeboten:

Juwel High-Lite Day -Tageslichtlampe 9000 K

Juwel High-Lite Nature -Warmtonlampe 4100 K

Juwel High-Lite Colour -farbverstärkende Lampe 6800 K

Juwel High-Lite Blue -aktinisch-blaue Lampe 20.000 K

Juwel High-Lite Marine -Coolwhite-Lampe 15.000 K

Man sollte also beim Kauf eines Juwel-Aquariums bedenken, dass man sich zumindest für die nächste Zeit an einen Hersteller in Bezug auf die Beleuchtung bindet. Sicher wird es in der Zunkunft dieses speziellen Leuchtstoffröhren auch von anderen Aquaristik-Herstellern geben, aber bis dahin bleibt eben nur die Verwendung der Juwel-Röhren.

Diskusfische und Trockenfutter

Oft hört man die weitverbreitete Meinung Diskusfische sind nur sehr schwer an Trockenfutter zu gewöhnen. Das stimmt definitiv nicht. Allenfalls Wildfänge wollen zunächst kein Trockenfutter. Nachzuchten sind nach einer kurzen Eingewöhnungsphase schnell an Granulatfutter zu gewöhnen und nehmen dieses Futter dann auch gern an.

Hikari Discus

Werden die Tiere direkt beim Züchter gekauft, ist es in jedem Falle ratsam den Züchter nach der Marke des verwendeten Futters zu fragen. So kann man sich eine Umgewöhnung der Diskus-Fische sparen. Oft ist der Züchter auch bereit eine kleine Menge Futter für die ersten Tage mit zu geben.
Moderne Diskusfutter sind speziell auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse der Fische abgestimmt und enthalten alle notwendigen Vitamine, Spurenelemente und Inhaltstsoffe für eine gesunde Ernährung. Trotzdem sollte das Trockenfutter nicht als alleiniges Futtermittel angewandt werden. Wie so oft gilt auch hier: abwechslungsreiche und ausgewogene Kost sind der Schlüssel zum Erfolg. Neben einem guten Diskusgranulat sollten die Tiere daher auch mit Frostfutter (Mückenlarven, Artemia, usw) versorgt werden.

Hier einige hervorragende Diskus-Trockenfutter:
JBL NovoBits
JBL Grana Diskus
Hikari Discus
Sera Diskus-Granulat
Tetra Diskus Hauptfutter

Was brauche ich für eine CO² Düngeanlage ?

Am einfachsten ist eine Düngeanlage welche das Kohlendioxid aus Druckgasflaschen bezieht.

Solche Anlagen werden als Komplett-Sets von JBL oder ab AquaMedic angeboten oder man stellt sie sich selbst zusammen. Sie bestehen aus einer CO² Druckgasflasche (500g CO² reicht bei einem 200 l Aquarium etwa 6 Monate) einem Druckminderer von JBL oder Papillon (reduziert den Flaschendruck von 60 bar auf 0,5 bis 1,5 bar) mit Nadelventil (zur Feineinstellung der Durchflußmenge) einen Rücklaufschutz (verhindert das Wasser in Druckminderer zurücklaufen kann) einem Blasenzähler von JBL oder abAquaMedic (ermöglicht die Kontrolle des CO² Durchsatzes) und einem Diffusionsgerät von JBL oder ab AquaMedic ( zum Einbringen des Gases ins Wasser). Mit einem Magnetventil von JBL oder ab AquaMedic, welches mit an die Zeitschaltuhr der Beleuchtung angesteckt wird erreicht man das nur gedüngt wird wenn die Beleuchtung auch angeschalten ist.

Die CO² Flaschen kann man in manchen Zoofachgeschäften nachfüllen lassen. Alle 10 Jahre muß die Druckgasflasche von einer autorisierten Prüfstelle erneut zugelassen werden.

Um CO² Verluste im Wasser zu vermeiden sollte das Rücklaufwasser vom Aquarienfilter nicht in das Becken hineinplätschern sondern besser unter Wasser ausströmen. Ich benutze dazu die Lily-Pipe von JBL.

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